Triphala ist eine ayurvedische Mischung aus den getrockneten Myrobalanenfrüchten Amalaki, Haritaki und Bibhitaki. Es gilt als Rasayana, das nach traditioneller Überlieferung, täglich eingenommen, eine positive Wirkung auf den Körper entfalten soll.

Triphala ist eine recht saure Mischung. Eine Einnahme des Pulvers ist daher nicht jedermanns Sache, weswegen wir Ihnen Tripahla auch in Form von vegetarischen Kapseln anbieten. In diesem Artikel stellen wir Ihnen ein Rezept vor, bei dem Tripahla als Zutat mit fermentiert wird und so den Geschmack eines traditionellen Gerichtes massgeblich verbessert.

Triphala

Tripahala mit Rotkraut fermentieren

Sie benötigen für dieses Rezept einen Gärtopf mit 10 Litern Fassungsvermögen, Beschwerungssteine, einen Krauthobel, einen Holzstampfer, 10 Kg biologischen Rotkohl, 100g Triphala und etwas Steinsalz.

Das Rotkraut wird gewaschen und in Streifen gehobelt. Anschliessend schichten Sie jeweils 1 kg geschnittenes Rotkraut in den Gärtopf. Gefolgt von einem halben Teelöffel Steinsalz und 1-2 Teelöffeln Triphala Churna.

Jede Schicht lassen Sie kurze Zeit ziehen und stampfen sie anschliessend mit einem Krautstampfer, bis die Flüssigkeit aus dem gehobelten Kraut austritt, bevor sie die nächste Schicht Kraut darüber schichten.

Diesen Vorgang wiederholen Sie, bis der Gärtopf gefüllt ist. Legen Sie anschliessend die Beschwerungssteine auf das Kraut und füllen Quellwasser hinzu, bis die Beschwerungssteine mit Flüssigkeit bedeckt sind.

Zum Abschluss verschliessen Sie den Gärtopf mit dem Deckel, füllen Wasser in die Rinne des Gärtopfes und stellen ihn an einen warmen Ort. Jetzt müssen Sie sich lediglich noch in Geduld üben.

Bereits nach wenigen Tagen werden sie hören, wie es im Topf gärt. Flüssigkeit, die unter dem Deckel heraustritt, sollten sie regelmässig entfernen, die Rinne reinigen und mit frischen Wasser neu auffüllen.

Sobald sie keine Gärgeräusche mehr hören, können Sie den Gärtopf an einen kühlen Ort stellen. Das fermentierte Kraut mit Tripahala hat dann bereits einen ausreichenden Grad der Fermentation erreicht. Sie können es jetzt bereits kosten und werden begeistert sein von dem ausgesucht fein säuerlich fruchtigen Geschmack.

Eine interessante Kombination aus einer ayurvedischen Mischung und einer traditionellen, regionalen Fermentation von Kohl.