Kurkuma Gewürzpulver Bio 100g von Nimi

Kurkuma Gewürzpulver Bio

im praktischen Glasbehälter - Veganes Produkt

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11231
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Kurkuma Gewürzpulver Bio

Mit Qualitätssiegel "BDIH kontrollierte Schwermetallprüfung"

Kurkumawurzel verleiht Gemüse- und Linsengerichten, Reis sowie in Soßen, Marinaden und Suppen ein pikantes Aroma. In der veganen- und ayurvedischen Küche verleiht es Gerichten eine appetitlich gelbe Farbe.
Auch als Haldi, Turmerik oder Gelbwurzel bekannt. Curcuma Longa (lat.)

Kurkuma (Gelbwurz) enthält als wirksamen Bestandteil Kurkumin und findet vielfältigen Einsatz in der Küche. Das hochwertige Pulver wird aus dem Wurzelstock gewonnen und ist ein Bestandteil aller Currygerichte. Wichtiges Gewürz in der veganen und ayurvedischen Küche.

Zutaten: Kurkumapulver*

*aus kontrolliert biologischem Anbau

Kurkuma

Als Kurkuma bezeichnet man sowohl eine Pflanze, als auch die verwendete Wurzel dieser Pflanze. Die meisten Menschen denken in erster Linie an ein Gewürz, das aus der getrockneten und gemahlenen Kurkumawurzel entsteht. Genaugenommen handelt es sich dabei nicht um eine Wurzel, sondern um das Rhizom der Pflanze. Verdickte Sprossachsen, die einen Wurzelstock bilden. Ich erwähne das an dieser Stelle, da es durchaus möglich ist, Kurkuma in unseren Breiten anzubauen.

Viele Jahre habe ich Kurkuma einjährig im Gewächshaus angebaut. Die Blätter erntete ich ab Juni und nutzte sie als Gewürz und zur Zubereitung von Tee. Das Rhizom erntete ich im Spätsommer, nach der beeidruckenden Blüte. Etwas Rhizom hebe ich immer für das nächste Frühjahr auf. Es bildet die Grundlage für den erneuten Kurkumaanbau.

Kurkuma schien mir früher ein günstiger Ersatz für den teuren Safran zu sein. So widmete ich dem Gewürz keine weitere Beachtung. Das änderte sich nach einer meiner ersten Reisen nach Indien. Eine Yogini weihte mich in eines ihrer Geheimnisse ein. Sie verwendete Kurkuma um ihre Bänder und Sehnen zu dehnen.

Mit dem darauf erweckten Interesse begann ich überall in Indien Kurkuma zu sehen. Kaum ein Fest bei dem Kurkuma keine Rolle spielte.

Im Sanskrit bezeichnet man Kurkuma als Haridra. Was einen direkten Bezug zu Hari, Gott Vishnu, darstellt. Die Kleider der indischen Götter sollen mit dem sonnengelb des Kurkuma gefärbt sein.

Kurkuma ist das Sonnengewürz im Hinduismus. Auf Hochzeiten habe ich oft beobachtet, dass die Braut mit Kurkuma eingerieben wurde. Dies geschah meist in einer Art Reinigungszeremonie. Oder ein mit Kurkumapaste bestrichenes Band wurde der Braut vom Bräutigam um den Hals gelegt. Diese Halskette ist in Indien als Mangala Sutra bekannt. ähnlich wie ein Sari, Bemalungen oder Ringe, zeigt die Mangala Sutra an, dass die Frau verheiratet ist.

Das Farbspektrum von Kurkuma wird im Hinduismus mit der Sonne gleichgesetzt. Mit dem Saft des Rhizoms kann man sich die Kraft und die Urenergie der Sonne zu eigen machen. Ich traf nicht nur einen Hindu in Südindien, der eine Kurkumakugel als Schutzamulett trug. ähnlich wie unsere Vorfahren die Wegerichwurzel trugen, um sich vor Unheil zu schützen.

In Tempeln begegnete mir das Gewürzpulver immer wieder. Es steht dort für innere Reinheit und Glückseligkeit.

An der University of Rajasthan zeigte mir ein Freund eine sehr aussergewöhnliche Verwendung für Kurkuma. Er nutzte es als Säure-Base-Indikator. In sauren Lösungen färbte sich Kurkuma gelb. In basischen orange bis rotbraun. Verantwortlich dafür ist das im Kurkuma enthaltene Kurkumin.

Und selbstverständlich findet sich Kurkuma als Gewürz in unzähligen, traditionellen Speisen. Im Ayurveda war das nicht immer so. Als Gewürzpulver diente es sicher schon sehr lange. Doch die eigentliche Bedeutung lag in der Verwendung als Konservierungsmittel. Daneben nutzte man es für äussere Anwendungen, als Schutz und zum Färben.

Wobei an dieser Stelle erwähnt sei, dass sich die meisten Kurkumasorten nicht wirklich zum färben eignen. Eine eigens dafür genutzte Sorte ist Lokahandi Halad. Das traditionell auch zum färben der tibetischen Gewänder verwendet wurde.

Im Ayurveda hat und hatte Kurkuma ebenfalls eine zentrale Bedeutung zum Ausgleich aller drei Doshas. Mittlerweile gibt es unzählige Studien, die sich mit Kurkuma beschäftigen. Der mehr als 4500 Jahre währenden, traditionellen Verwendung werden sie jedoch nicht gerecht. Denn sie alle zielen auf lediglich einen Stoff ab, der im Kurkuma enthalten ist, dem Kurkumin. Im Ayurveda geht es um eine ganzheitliche Sicht. Weshalb die oft mit hohen Kurkuminkonzentrationen beworbenen Produkte nicht mit dem Ayurveda vereinbar sind.

Im Raum von Neu-Dehli brachten Ausgrabungen 4500 Jahre alte Töpfe zu Tage, die nachweislich Kurkuma, Knoblauch und Ingwer enthielten. In den überlieferungen gibt es mehr als 100 verschiedene Bezeichnungen für Kurkuma. Wie beispielsweise Jayanti, "Jemand der über Krankheiten siegt". Oder Matrimanika, "Mondlicht".

In Europa ist Kurkuma als Gewürzpulver seit dem 18. Jahrhundert verbreitet. Bis heute ist es ein wichtiger Bestandteil zum Kochen orientalischer Gerichte oder zum Färben. In den letzten Jahren gibt es immer mehr Rezepte, die aus Indien mitgebracht werden. So beispielsweise die Goldene Milch, die es in unterschiedlichsten Varianten gibt. Ich mag beispielsweise Garam Doodh. Das Rezept für mein Garam Doodh stammt von einer sehr lieben Großmutter eines indischen Freundes. Sie finden es unter: Aswagandha.

© Kai Hagemeister

Nimi Gewürze sind von allerhöchster Qualität. Sie werden unter strengster Kontrolle angebaut und sorgfältig verarbeitet. Nimi Gewürze stammen von den Regionen des Himalaya bis zum Süden Malabars.

IN-BIO-134

Indien Landwirtschaft

Mehr Informationen
Artikelnummer 11231
Mindestens haltbar bis Nein
Menge 100g
Hersteller Nimi
Barcode-Nummer 4260145875581
Aus ökologischer Landwirtschaft Ja
Herkunftsland Indien
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